Die Fischliftschleuse nach System der Wasserwirt - weitere Standorte und neue Erfahrungen
Die Fischliftschleuse (FLS), System der Wasserwirt, wurde in den letzten 10 Jahren an insgesamt acht Standorten umgesetzt. Die konstruktiven Hubhöhen belaufen sich auf ca. 2,0 bis >14 m. Das System wurde in den unterschiedlichsten Kombinationen ausgeführt: in Wehrmauer oder Krafthaus integriert, mit Beckenpass oder Enature-Fishpass kombiniert; bei schwankenden UW- oder OW-Spiegel eingesetzt etc. Durchgeführte Monitoringmaßnahmen wiesen die Fischdurchgängigkeit inkl. des Fischabstiegs nach.
In den letzten 10 Jahren konnte die Fischliftschleuse an insgesamt acht Standorten für Hubhöhen bis >10 m umgesetzt werden. Monitoringmaßnahmen wiesen die Fischdurchgängigkeit inkl. des Fischabstiegs nach. Seit 2021 ist die Fischliftschleuse als Sonderbauwerk bei beengten Platzverhältnissen in Österreich zugelassen. In Kombination mit spezieller und wartungsarmer Sensorik wird ein an die Migration angepasster Betrieb sichergestellt. Ein System zur Restwassernutzung ermöglicht es, zusätzlich bis zu 70 000 kWh/a Strom zu erzeugen.
Autor(en)
DI Bernhard Monai, Anna Gaibinger
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 02-03 / 2023 (März 2023)
Verkaufspreis
€ 10,00