Der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zu Klima- und Ressourcenschutz

Der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz ist einerseits relativ einfach zu schildern, weil die nach den Klimaschutzverträgen national zu berichtenden Inventare und Einsparungen ein eigenes Kapitel „Abfall- und Abwasserwirtschaft“ enthalten.

Die dazu vom UBA veröffentlichten Zahlenreihen belegen eindrucksvoll, welche Leistungen die deutsche Abfallwirtschaft seit 1990 erbracht hat.1 Die nachfolgende Abbildung 1 zeigt auch auf, welches die wesentlichen Meilensteine in der Abfallwirtschaft waren: Den Erfolg brachte vor allem der mit der Umsetzung der TA Siedlungsabfall begonnene Ausstieg aus der Ablagerung unbehandelten Siedlungsabfalls, der 2005 auch gesetzlich in einem Verbot der Ablagerung endete. Andererseits sind in dieser Darstellung diejenigen Beiträge der Kreislaufwirtschaft zur Einsparung von Treibhausgasen nicht enthalten, die sich aus der energetischen Nutzung von Abfällen und der Stärkung des Recyclings ergeben. Die Treibhausgasreduzierungen beider Bereiche sind in den Berichten zu den CRF-Kapiteln „Energie“, „Wirtschaft“ und „Landwirtschaft“ (Biogas) enthalten, werden dort aber nicht explizit referiert und bilanziert.
Autor(en)
MinDir Dr. Helge Wendenburg
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
AbfallR 05 / 2019 (September 2019)
Verkaufspreis
€ 32,00