Grenzüberschreitende Verbringung von PPK-Abfällen

Urteil des EuGH vom 28.5.2020 – Rs. C-654/18 (Interseroh)

In dem Verfahren Rs. C-654/18 – Interseroh – hatte der EuGH zu entscheiden, ob eine Fraktion von Papier, Pappe, Karton aus der Sortierung von Leichtverpackungen1 bei der grenzüberschreitenden Verbringung zur Verwertung als Abfall der sogenannten „grünen Liste“ ohne behördlicheGenehmigung nach dem vereinfachten Verbringungsverfahren nach Art. 3 Abs. 2 i.V.m. Art. 18 der Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 über die Verbringung von Abfällen (nachfolgendVVA) verbrachtwerden darf, oder aber ob es demVerfahren der vorherigen Notifizierung und behördlichen Zustimmung nachArt. 3Abs. 1 Buchst. b Zf. iii/iv i.V.m.Art. 4ff. VVA unterfällt. Hierzu hat sich der EuGH in seinem Urteil vom 28.5.2020 positioniert.
Autor(en)
Dr. Angela Griesbach
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
AbfallR 04 / 2020 (Juli 2020)
Verkaufspreis
€ 32,00