Rahmenbedingungen und Limitierungen bei kleinen und mittelgroßen Wasserkraftanlagen

Neben der Kenntnis von physikalischen Grundprinzipien zur Wasserkraftnutzung sind die Kenntnis und Beachtung von rechtlichen und ökologischen Randbedingungen die Voraussetzungen für die wirtschaftliche Realisierung von theoretischen Potenzialen. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen dazu möglichst komprimiert und neutral darstellen sowie einen Überblick über weiterführende Literatur liefern.

Bei der Stromerzeugung durch die kleine und mittelgroße Wasserkraft (installierte Leistung <1 MW, [12]) sind eine Vielzahl von Einflussgrößen bzw. Randbedingungen zu berücksichtigen, welche sich auf die Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb der Anlagen auswirken. Grundsätzlich gelten die Anforderungen auch für die große Wasserkraft, hier können aber noch weitere Anforderungen hinzukommen. In Bild 1 sind die entsprechenden Einflussfaktoren dargestellt. Im Folgenden werden die einzelnen Faktoren überblicksartig beschrieben.
Autor(en)
Dr.-Ing. Gerhard Haimerl, Dr.-Ing. Jens Metzger, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen, Dipl.-Ing. Christian Seidel, Dr. Gerald Müller
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 12 / 2022 (Dezember 2022)
Verkaufspreis
€ 10,00