Kompost im Ökolandbau – ein Praxisbeispiel aus Sicht eines Produzenten

Die neue DüV zwang uns 2017 förmlich dazu, unsere Kompostvermarktung Richtung Ökolandbau zu spezialisieren. Im Betriebsablauf hat sich dadurch kaum etwas geändert. Allerdings ist die chargenweise Betrachtung des Kompostes sehr anspruchsvoll. Es kommt vor, dass geplante Abholungen und Analysenzusendung nicht harmonieren.

Die Qualitäten sollten, nicht nur aus Ökolandbaukompostsicht, immer stimmen und dabei mehr als nur den Grenzwerten genügen. Diese geforderten Grenzwerte stellen für uns somit kein Problem dar. Der Kontakt zu den Landwirten ist wichtig und die wachsende Pflanze „Ökolandbau“ muss weiter gut gepflegt werden.
1 Anlagendaten und Umstellung auf Ökolandbau-Kompost Mit Inkrafttreten der Düngeverordnung (DüV) im Sommer 2017 konnten kaum noch Komposte in die Landwirtschaft vermarktet werden (volle Anrechnung der N-Mengen aus dem Kompost). Unsere Lagerkapazitäten stießen an ihre Grenzen und wir fanden die Lösung in der Spezialisierung Richtung Ökolandbau.
Autor(en)
Stephan Margraf
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
33. Abfall- und Ressourcenforum (2022) (April 2022)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten