Alternative Antriebe bei Volvo Trucks

Volvo Trucks ist mit der im Herbst 2022 beginnenden Serienproduktion von Volvo FH-, FM- und FMX-Elektrofahrzeugen bestens darauf vorbereitet, einen schnellen Wandel hin zu nachhaltigeren Transportmitteln und einen bedeutenden Aufschwung bei der Elektrifizierung des schweren Nutzfahrzeugverkehrs zu bewirken. Neben den bereits seit 2019 in Serie verfügbaren Volvo FL und Volvo FE Electric kann Volvo Trucks mit seinen Elektrofahrzeugen bereits heute eine Vielzahl von Transportanforderungen erfüllen.

1. Schrittweiser Umstieg auf alternative Energieträger In Europa können Transportunternehmen ab 2022 vollelektrische Lkw-Versionen der schweren Baureihen von Volvo bestellen. Das heißt, dass Volvo Trucks in Europa ab 2022 eine komplette Modellreihe elektrisch angetriebener Lkw von 16 bis 44 Tonnen anbieten wird. Die Entwicklung von Volvo Trucks in Richtung Elektrifizierung ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem Transportwesen ohne fossile Energieträger. „Wir müssen rasch von fossilen Brennstoffen auf Alternativen, wie Elektrizität, umsteigen, um die Auswirkungen des Verkehrs auf das Klima zu verringern. Allerdings sind die Voraussetzungen für diesen Wechsel und für das Tempo, mit dem er erfolgt, je nach Transportunternehmer und Markt sehr verschieden. Sie hängen von zahlreichen Variablen ab, zum Beispiel von der Verfügbarkeit finanzieller Anreize, vom Zugang zu Ladeinfrastruktur und von der Beschaffenheit der Transportaufgaben“, erklärt Roger Alm, Präsident von Volvo Trucks. Mit den neuen Produkten – mit ihren höheren Ladekapazitäten, leistungsstärkeren Antriebssträngen und einer Reichweite von bis zu 300 km – könnte das Portfolio an Elektrofahrzeugen von Volvo Trucks derzeit rund 45 % aller in Europa transportierten Güterabdecken. Dadurch kann ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Klimabelastung durch Straßentransporte geleistet werden. Laut offiziellen Statistiken macht der Straßentransport aktuell etwa 6 % der gesamten CO2-Emissionen innerhalb der EU aus.
Autor(en)
Dirk Kaminski
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
33. Abfall- und Ressourcenforum (2022) (April 2022)
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