Bei welchen Kunststoffprodukten ist der biologische Abbau eine sinnvolle End-of-Life-Option?

Am Anfang des Projektes stand eine Frage: Konnte es Anwendungen geben, bei denen der biologische Abbau die beste End-of-Life-Option darstellt, weil z. B. ein Einsammeln und Recyceln nicht praktizierbar ist? Im Projekt konnten 25 solche Anwendungen gefunden und analysiert werden.

Es hat überrascht, dass diese Anwendungen in der Europäischen Union ein Gesamtvolumen von 1 Million Tonnen aufweisen – und das meiste davon gelangt heute noch in Form nicht biologisch abbaubarer Makro- und Mikroplastik in die Umwelt. Hier könnten durch biologisch abbaubare Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen erhebliche Umweltentlastungen erzielt werden. Wir hoffen, dass unser umfassender Bericht mit 25 Steckbriefen sowohl das Bewusstsein für die Problematik und die Substitutionsmöglichkeiten deutlich erhöht, als auch entsprechende politische Maßnahmen anregen wird.
Autor(en)
Michael Carus
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
33. Abfall- und Ressourcenforum (2022) (April 2022)
Verkaufspreis
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