Perspektiven für das chemische Recycling aus Sicht der Veolia
Chemisches Recycling von Kunststoffen wird aktuell sehr kontrovers diskutiert. Von „praktikablem Lösungsansatz" bis „gefährlicher Irrweg" reichen die vorschnellen Urteile.
Veolia hat als Produzent von jährlich mehr als 470.000 Tonnen Kunststoffrezyklateine differenzierte Haltung. Daher werden hier zuerst die Chancen und dann die Risikender chemischen Verfahren beleuchtet. Anschließend erfahren Sie, welche ZukunftsperspektivenVeolia für konkrete Material-Verfahrens-Kombinationen sieht. Abschließendwerden vier zentrale Aspekte zur Diskussion gestellt, um die Recyclingwirtschaftbezüglich chemischen Recyclings glaubwürdig und nachhaltig zu positionieren. 1 Einführung
Jährlich werden ca. 460 Mio. Tonnen Kunststoffe produziert, von denen 353 Mio. Tonnenals Abfall enden. Kunststoffe tragen zu 3,4 % an den weltweiten Treibhausgasemissionenbei; 90 % durch die Herstellung aus fossilen Brennstoffen. Aber nur 9 % des Plastikmülls werden weltweit bisher recycelt.1 Es ist daher zwingend erforderlich,dass wir uns mit den Perspektiven des chemischen Recyclings von Kunststoffenauseinandersetzen.Der Begriff der Perspektive wird im etymologischen Wörterbuch des Deutschen folgendermaßendefiniert: Perspektive ist eine „auf der Grundlage prognostischer Einschätzungenvorauszusehende Entwicklung“.2 Es interessiert Sie als Leser folglich,welche Entwicklung die Veolia für das chemische Recycling von Kunststoffen in derZukunft erwartet und wie sie diese Entwicklung mitgestalten wird.Das nächste Schlüsselwort in diesem Beitrag zu den Perspektiven für das chemischeRecycling aus Sicht der Veolia ist der Begriff „chemisches Recycling“. ChemischesRecycling kann definiert werden als „die Gesamtheit von Verfahren, die einerseitsmehr als nur mechanische oder physikalische Vorgänge zur Aufbereitung des Ausgangsstoffsnutzen, die aber andererseits nicht zur vollständigen chemischen Umsetzung (Verbrennung) mit Luftsauerstoff führen“.3
Jährlich werden ca. 460 Mio. Tonnen Kunststoffe produziert, von denen 353 Mio. Tonnenals Abfall enden. Kunststoffe tragen zu 3,4 % an den weltweiten Treibhausgasemissionenbei; 90 % durch die Herstellung aus fossilen Brennstoffen. Aber nur 9 % des Plastikmülls werden weltweit bisher recycelt.1 Es ist daher zwingend erforderlich,dass wir uns mit den Perspektiven des chemischen Recyclings von Kunststoffenauseinandersetzen.Der Begriff der Perspektive wird im etymologischen Wörterbuch des Deutschen folgendermaßendefiniert: Perspektive ist eine „auf der Grundlage prognostischer Einschätzungenvorauszusehende Entwicklung“.2 Es interessiert Sie als Leser folglich,welche Entwicklung die Veolia für das chemische Recycling von Kunststoffen in derZukunft erwartet und wie sie diese Entwicklung mitgestalten wird.Das nächste Schlüsselwort in diesem Beitrag zu den Perspektiven für das chemischeRecycling aus Sicht der Veolia ist der Begriff „chemisches Recycling“. ChemischesRecycling kann definiert werden als „die Gesamtheit von Verfahren, die einerseitsmehr als nur mechanische oder physikalische Vorgänge zur Aufbereitung des Ausgangsstoffsnutzen, die aber andererseits nicht zur vollständigen chemischen Umsetzung (Verbrennung) mit Luftsauerstoff führen“.3
Autor(en)
Dr. Markus Binding, Jule Jeschonowski, Vincent Kille, Quirin Weber
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
33. Abfall- und Ressourcenforum (2022) (April 2022)
Verkaufspreis
€ 11,00 oder im Premium-Abonnement enthalten