Klimawandel und Kreislaufwirtschaft – Was kann die Abfallwirtschaft leisten?
Die Brancheninitiative „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft (KdK) e. V.“ ist ein Zusammenschluss aller maßgeblichen Verbände der Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie größerer und kleinerer privater und kommunaler Entsorgungsunternehmen aus NRW. Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft in NRW haben sich mit der Gründung des KdK e. V. zum Ziel gesetzt, die klimarelevanten Innovationen, Technologien, Dienstleistungen, Projekte und Ziele der Branche unter diesem Dach gemeinsam weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll der KdK e. V. den Zusammenhang von Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft öffentlichkeitswirksam darstellen sowie den erfolgreichen Transformationsprozess der Entsorgungswirtschaft verdeutlichen. Dabei sollen die bisherigen und signifikanten Beiträge der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz gesichert und weiter ausgebaut werden.
Der Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e. V. veranschaulicht, was die Abfall- und Recyclingbranche in den letzten Jahren verändert sowie vorangetrieben hat und verfolgt dabei das Ziel, technologische Entwicklungen und Leistungen im Klimaschutz für ein breites nationales sowie internationales Publikum sichtbar zu machen. Zusätzlich fördert der KdK e. V. den Austausch zwischen den Unternehmen, Verbänden und weiteren Akteuren der Abfall- und Recyclingwirtschaft, die sich aktiv mit dem Thema „Klimaschutz“ befassen. Die Veränderungen der Branche sowie die Vereinsgründung machen deutlich, warum das Thema „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Demzufolge konzipierte der KdK e. V. in Zusammenarbeit mit der Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgung (SASE) gGmbH die Dauerausstellung „Entwicklungslinien der Kreislaufwirtschaft – Gestern - Heute - Morgen“ sowie die „Themenroute der Kreislaufwirtschaft“, um das Thema „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft“ öffentlichkeitswirksam darzustellen. Die Dauerausstellung und die Themenroute wurden vom KdK e. V. entwickelt, um zum einen Wissen über die Zusammenhänge von Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz zu vermitteln und zum anderen, um neue Technologien und Projekte aus der Branche einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die einzelnen inhaltlichen Schwerpunkte der Route gliedern sich thematisch entlang der Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft, um damit darzustellen, wie eine moderne Kreislaufwirtschaft funktioniert und welche Klimaschutzpotenziale in einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft realisiert werden können.