Energie- und Ressourceneinsparung durch Urban Mining- Ansätze am Beispiel von Photovoltaik-Modulen

Der Beitrag handelt von einer auf Photovoltaik (PV)-Module fokussierenden Fallstudie, in der Energie- und Ressourceneinsparung durch Urban Mining- Ansätze untersucht wurde. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse und Auswertung bestehender Arbeiten zum Thema effiziente Nutzung bzw. Rückgewinnung von Materialien in PV-Modulen, sowie einem strukturierten Austausch- und Diskussionsprozess mit relevanten Stakeholdern.

Unter der Annahme eines Photovoltaik-Ausbaus gemäß der österreichischen „PV-Roadmap“ (26,7 GWp im Jahr 2050) wurde ein jährliches Abfallpotenzial von bis zu 80.000 Tonnen PV-Modulen ermittelt. Insbesondere wenn weiterhin primär kristalline Solarzellen verbaut werden, kann dieser Abfall als der Menge nach relevant, aber als ungefährlich eingestuft werden. Es zeigt sich, dass die Energie- und Ressourceneffizienz insbesondere durch Design-for-Recycling in Hinblick auf den Aufbau der Module erzielt werden können, was jedoch nicht im Widerspruch zur Langlebigkeit der PV-Module stehen darf.
Autor(en)
Dipl.Ing. Markus Schwarz, Dipl.-Ing. Johannes Lindorfer, Dr. Karin Fazeni-Fraisl, Dr. Simon Moser
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
Verkaufspreis
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