Remanufacturing – Ressourceneffizienzpotenziale der industriellen Aufarbeitung von Altteilen
Das Remanufacturing ist eine zentrale Maßnahme zur Steigerung der Ressourceneffizienz. Die Materialkosten belaufen sich im verarbeitenden Gewerbe durchschnittlich auf mehr als 40 Prozent und stellen häufig den größten Kostenblock im Unternehmen dar.
Durch das Remanufacturing können Material- sowie Energieaufwendungen und damit Kosten gesenkt werden. Um die Ressourceneffizienzpotenziale des Remanufacturing vollends auszuschöpfen, ist bereits bei der Produktentwicklung auf ein auf arbeitungsgerechtes Produktdesign zu achten. Dazu zählen u. a. ein modularer Aufbau, ein Ermöglichen von Technologieweiterentwicklungen durch die Aufrüstbarkeit des Produkts oder auch die Gewährleistung einer hohen Produktqualität. Doch nicht nur auf technischer Ebene, sondern auch auf strategischer Ebene kann das Remanufacturing gefördert werden. Hier hat sich gezeigt, dass weitere Forschungs- und Entwicklungspotenziale bestehen.
Autor(en)
Dr.-Ing. Ulrike Lange
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
Verkaufspreis
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