PFAS - Poly- and perfluorierte Alkyl-Substanzen - Die neue Herausforderung

Poly- und perfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind die Hauptbestandteile von Hochleistungs-Feuerlöschschäumen (sogenannte Aqueous Foam Forming Fluids; AFFF), die während der Anwendung dieser Löschschäume freigesetzt werden.

Die spezifischen Eigenschaften dieser Chemikalien (inert gegenüber chemischer, biologischer oder thermischer Zerstörung) fördern ihre Persistenz an den verunreinigten Standorten. Die Verteilung der Schadstoffe beschränkt sich nicht nur auf ihre Einsatzorte wie tatsächliche Brandlöschungen, Löschübungsplätze, Feuerwachen und Notschaumteppiche auf Start- und Landebahnen. Darüber wird häufig eine Verbreitung über Kanalsysteme und eine diffusere Verteilung auf der Bodenoberfläche durch unsachgemäße Schaumanwendung in früheren Jahrzehnten beobachtet. PFAS umfassen nach heutigem Kenntnisstand etwa 3000 verschiedene Verbindungen, wovon nur eine kleine Anzahl durch eine kommerzielle chemische Analyse nachgewiesen werden kann. Mit der TOP-Analysenmethode (TOP; total oxidizable precursor) besteht die Möglichkeit zur Quantifizierung der PFAS-Gesamtbelastung.
Autor(en)
Dr. Thomas Held, DI Dr. Philipp Sommerhuber
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
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