ARGOS – Entwicklung eines Multisensor-Systems zur Echtzeitanalyse von metallreichen Aufbereitungsprodukten
Im Rahmen des Forschungsprojektes „ARGOS“ soll ein Multisensor-System entwickelt werden, mit dem metallreiche Aufbereitungsprodukte, wie z.B. aus der Schrottaufbereitung, qualitativ und quantitativ in Echtzeit analysiert werden sollen.
Da der Massenstrom eine elementare Bezugsgröße für die sensorgestützte Echtzeit-Analytik darstellt, bildet die Volumenbestimmung von Einzelpartikeln einen wichtigen Untersuchungsaspekt. Hierzu soll ein 3D-Lasertriangulationssensoreingesetzt werden, der die dreidimensionale Ausdehnung von Einzelpartikeln erfasst. Über das darüber approximiert bestimmte Hüllvolumen kann das System, in Kombination mit spezifischen Materialdichten, Partikelmassen berechnen. Untersuchungen im Rahmen des Forschungsprojektes zeigten, dass je nach Partikelform unterschiedlich hohe Abweichungen auftreten, die bei regelmäßig geformten Partikeln insgesamt geringer sind, als bei unregelmäßig geformten Partikeln. Alle ermittelten Abweichungen unterliegen dabei einer erkennbaren Systematik und können somit korrigiert werden.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, Dipl.-Biol. Sigrid Hams, M. Sc. Max Kölking
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
Verkaufspreis
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