Analyse ungenutzter Rohstoffpotentiale in den Stoffströmen in der Region Harz (Deutschland)
Bei dem Projekt „Recycling 2.0 – Die Wertstoffwende“ handelt es sich um ein strategisches Projekt aus dem Abfall- und Ressourcenbereich. In der Abfallwirtschaft werden allgemein ein großes Optimierungspotenzial sowie durch zukünftig steigende Sammelquoten auch ein Optimierungsdruck angenommen. Im Rahmen des Projektes sollen exemplarisch für die Region Harz Potenziale identifiziert und Möglichkeiten der Nutzung aufgezeigt werden.
Die Bereiche Siedlungsabfallwirtschaft, Industrieabfälle und anthropogene Ablagerungen als Rohstofflager werden hierbei interdisziplinär sowie innerhalb eines Netzwerkes aus regionalen Akteuren beleuchtet. In diesem Artikel werden das Projekt allgemein sowie ausgewählte Ergebnisse aus den Unterprojekten Siedlungsabfallwirtschaft und Industrieabfälle vorgestellt. Ein Kataster ungenutzter Material- und Energieströme verschiedener ansässiger Firmen wird entwickelt und dient zur Optimierung. Zwei Industrieprojekte zeigen das Potential für Weiter- und Wiederverwendung. Eine Studie zu den Inputspezifikationen von Elektrokleingeräten und enthaltenen Batterien wird präsentiert. Die Untersuchungen und Ergebnisse müssen auf weitere Material- und Energieströme angepasst und übertragen werden.
Autor(en)
Josefine Dräger, Prof. Dr. Daniel Goldmann, M. Sc. Matthias Hoffmann
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten