Komplexe Grundwassersanierung mittels Airsparging an einem ehemaligen Ölhafen des Militärs

Im nachfolgenden Beitrag wird anhand des Beispiels einer Grundwassersanierung von aromatischen Kohlenwasserstoffen (AKW) mittels Airsparging erläutert, welche Randbedingungen und Steuerungsmaßnahmen den Erfolg einer Altlastensanierung beeinflussen. Gleichzeitig wird gezeigt, wie ein solches Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bis hin zur Einstellung der Überwachung geführt werden kann.

Der Erfolg von Altlastensanierungen hängt maßgeblich von den Randbedingungen und den sanierungsbegleitenden Steuerungsmaßnahmen ab. Ist der Standort gut genug erkundet worden? Besteht ein Nutzungskonflikt auf der zu sanierenden Fläche? Kann der Sanierungsfortschritt mit den zur Verfügung stehenden Daten hinreichend
genau beurteilt werden? Ist ein System zur kontinuierlichen Optimierung der Sanierung implementiert
und wird nachgehalten?
Das Airsparging-Projekt in Hessen wies im Hinblick auf diese Fragestellungen etliche Herausforderungen auf, deren Berücksichtigung im Folgenden dargestellt und
diskutiert wird.
Autor(en)
Dr.-Ing. Marcus Alter, Dipl.-Biol. Greet Schrauwen, DI Dr. Philipp Sommerhuber
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2018) (November 2018)
Verkaufspreis
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