Auf dem Weg zum perfekten Wertstoffkreislauf: Ballen aus Altkarton gehen an den Kartonage-Lieferanten

Gestern produzierten Unternehmen noch wertlosen Abfall – heute sammeln sie das Material, pressen daraus sortenreine Ballen und vermarkten sie. Entscheidend für den Abfallerzeuger ist, für sich die passende Lösung zu finden. In Heidenheim scheint das gelungen.

(16.10.2018) Die Hartmann AG ist ein bekannter Hersteller von Medizinprodukten. Die Homecare Logistik – der Versand von Kleinmengen an Kunden in Deutschland – ist am Stammsitz in Heidenheim angesiedelt. Beim Kommissionieren der Ware fällt viel Verpackungsmaterial an: 260 Tonnen Kartonage und 60 Tonnen PE pro Jahr. Früher wurden diese Abfälle lose in 40-Kubikmeter-Containern entsorgt, zu einem Zwischenhändler gebracht und dort gepresst. Die Vermarktungserlöse waren bescheiden. Für Michael Kormann, Leiter der Homecare Logistik und Kornelia Bischof, Betriebsbeauftragte für Abfall, war bald klar, dass man diesen transportaufwändigen und im Ergebnis bescheidenen Prozess besser gestalten kann. Das Unternehmen wollte die Abfälle künftig selbst pressen, um ordentliche Erlöse zu erzielen und entschied sich nach einem längeren Auswahlprozess für Pressen von HSM. Vertrauen schuf auch die Tatsache, dass abzusehen war, dass der Service keine langen Wege zurückzulegen hat. Michael Kormann: „Der Anschaffungspreis ist nur ein Punkt, bei uns muss auch der Service während des Betriebs stimmen und die Anlagen müssen sich langfristig wirtschaftlich betreiben lassen. Das haben wir bei HSM am besten erfüllt gesehen.“ … Unternehmen, Behörden + Verbände: Hermann Schwelling Maschinenbau (HSM GmbH + Co. KG), Paul Hartmann AG Autorenhinweis: Harry Weiland, HSM GmbH + Co. KG Foto: HSM GmbH + Co. KG
Autor(en)
Harry Weiland
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 05 / 2018 (Oktober 2018)
Verkaufspreis
im BASIC-Abonnement enthalten