Nahe einhundert Prozent: Abstimmung von Anlagenkomponenten ermöglicht hohe Recyclingquoten
Metallhaltige Abfälle sind in Zeiten schwindender Rohstoffe ein werthaltiges Wirtschaftsgut und eine wichtige sekundäre Rohstoffquelle. Ausgangsmaterial ist die ‚Schredder-Schwer-Fraktion/Schredder-Leicht-Fraktion' von zerkleinerten Autos. Durch ein patentiertes Verfahren, bei dem verschiedene Anlagenkomponenten zusammenwirken, sind bisher nicht erreichbare Rückgewinnungsquoten erzielbar.
(13.09.2018) Die Jöst GmbH & Co. KG entwickelt zusammen mit seinem amerikanischen Partner Best Process Solutions, Inc. (BPS) Recyclingtechnologien und fertigt komplette Aufbereitungsanlagen an vielen Standorten in Nordamerika. Jöst steuert hierfür Langteilabscheider, Spannwellensiebe, Sichter und Trenntische bei. Dies wird optimal kombiniert mit dem ‚RecoverMax'-Separator von BPS zur Abtrennung der mineralischen Bestandteile.
Der effiziente Anlagenaufbau führt zu einer hohen Aufbereitungsquote an wiederverwertbarem Feinmetall. Der Recyclingprozess startet mit der Aufkonzentrierung langer Kupferkabel durch den Langteilabscheider. Daran schließt sich die Siebung der Fraktion 0-12 mm mit circa vier Millimeter im Spannwellensieb ‚Topcilla' an. Die Fraktionen werden zu einem K-Sichter geführt. Seine Position ist oberhalb der Aspirationshaube vom Trenntisch angeordnet und dient zur Vorabscheidung sehr leichter Partikel im Aufgabematerial. Dies ermöglicht höhere Trennschärfen sowie Durchsatzleistungen, steigert die Fließfähigkeit des Schüttgutes und des Setzprozesses. Der K-Sichter, Kombination aus Sichter und Trenntisch, ist kompakt gebaut und nutzt dieselbe Prozessluft, wobei die Abluftmengen erheblich reduziert werden...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Jöst GmbH & Co. KG (Dülmen)
Autorenhinweis: Klaus Bucher (Bucher Communications, Ratingen)
Foto: Jöst GmbH & Co. KG
Autor(en)
Klaus Bucher
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 04 / 2018 (September 2018)
Verkaufspreis
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