Beste verfügbare Technik: Abfallverbrennungs- und Abfallbehandlungs-BREFs sind in der Revision
Durch die neue Verbindlichkeit der Schlussfolgerungen zur europäischen Abfallbehandlung und -verbrennung hinsichtlich des Umweltschutzes ist es erforderlich, dass viel mehr Randbedingungen, wie etwa die jeweilige gesetzliche Regelungs- und Genehmigungspraxis der Mitgliedsstaaten oder bestimmte lokale klimatische Bedingungen etc., berücksichtigt werden. Damit nimmt die Diskussions- und Bearbeitungstiefe konsequenterweise zu. Bei Meetings im spanischen Sevilla suchen die Experten nach Lösungen.
(12.09.2017) Dass die Abfallwirtschaft in Deutschland und Europa sehr heterogen ist, wird niemanden überraschen. Viele Jahrzehnte waren nötig, um ein weitreichendes System zur Abfallbehandlung aufzubauen. Streit bleibt dabei natürlich nicht aus. Insbesondere in Bezug auf die Definition, was in den verschiedenen Sektoren Stand der Technik ist, scheiden sich die Geister. Bisher war auf nationaler Ebene die Ableitung des Standes der Technik ein eingespieltes Verfahren. Auch auf europäischer Ebene war unter der Vorgängerrichtlinie der IED (Industrial Emissions Directive), die IVU-Richtlinie (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung), die Beschreibung noch „leichter“. Die EU-Kommission hat die Diskussion dazu schon vor einigen Jahren wieder aufgenommen. So werden derzeit die BVT- bzw. BREF-Merkblätter der EU-Kommission zur Abfallbehandlung und -verbrennung überarbeitet...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Verband der Chemischen Industrie e.V. (Frankfurt); Currenta GmbH & Co. OHG (Leverkusen)
Autorenhinweis: Frank Schmitz (Currenta) u. Benjamin Wiechmann (VCI)
Foto: M. Boeckh
Autor(en)
Frank Schmitz, Benjamin Wiechmann
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 04 / 2017 (September 2017)
Verkaufspreis
im BASIC-Abonnement enthalten