Sensorgestützte Technologien zur Fremdstoffentfrachtung von Biogut und Komposten
Mit dem eingesammelten Bioabfall gelangen zunehmend Störstoffe in die Kompost- und Vergärungsanlagen und durchlaufen dort die weiterführenden Prozesse. Letztendlich verbleiben die Störstoffe nach den Prozessen in den Produkten der Anlagen und führen hier zu Qualitätseinbußen im Fertigkompost und Strukturmaterial. Vielerorts entstehen durch die Entsorgung der Materialien, und hier insbesondere durch die Entsorgung der Strukturmaterialien in die thermische Verwertung, erhebliche Kosten. Die Lösung zu der vorbenannten Problematik durch die Verschleppung von Störstoffen in die Produkte solcher Anlagen und Anreicherung der Störstoffe in den Kreisläufen sowie steigende Kosten für die Entsorgung der verunreinigten Materialien und Störstoffe ist mit der sensorgestützten Sortierung mittels UniSort Black-Technologie heute bereits verfügbar.
Häufig ist der in den Kommunen eingesammelte Bioabfall mehr oder weniger stark mit unterschiedlichen Störstoffen verunreinigt. Neben Fe-Metallen, NE-Metallen, Glasbruch, Mineralik und vieles mehr finden sich in den Bioabfällen häufig insbesondere Kunststoffe der unterschiedlichsten Typen. Neben Kunststofffolien, Hartkunststoffen und Kunststoffverbunden beinhaltet der Bioabfall neben den bunten Kunststoffen häufig vor allem dunkle und dunkel gefärbte Kunststoffe, wie beispielsweise Blumentöpfe, Pflanzschalen, Gebinde und vieles mehr. Die Störstoffe gelangen mit den Bioabfällen in u. a. Kompostanlagen und durchlaufen dort die entsprechenden Prozesse bis hin zu den Endprodukten solcher Anlagen.