Erfahrungen bei der Erfassung von Bioabfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen
Betrachtung der unterschiedlichen Erfahrungen bei der Einführung der Biotonne im Landkreis Rügen (1996) sowie in dem nach der vollzogenen Kreisgebietsreform neu entstandenen Landkreis Vorpommern-Rügen (2016). Bedeutung einer umfangreichen Begleitung der Einführung der Biotonne durch eine gut und langfristig geplante Öffentlichkeitsarbeit. Darstellung der Entwicklung der unterschiedlichen Abfallmengen, insbesondere der nach der Einführung der Biotonne eingesammelten und verwerteten Biogutmengen.
Seit dem 1. Januar 2016 ist die flächendeckende Einführung der Biotonne im Landkreis Vorpommern-Rügen abgeschlossen. Nach Vollzug der Kreisgebietsreform im Jahr 2011, in deren Folge sich die ehemals kreisfreie Hansestadt Stralsund sowie die früheren Landkreise Nordvorpommern und Rügen zum Landkreis Vorpommern-Rügen zusammenschlossen, bestand eine der wichtigen Aufgaben auch in diesem neuen Landkreis darin, einheitliche abfallwirtschaftliche Strukturen zu schaffen. Eine der hierfür notwendigen rechtlichen Grundlagen schuf der Kreistag am 4. Mai 2014 mit dem Beschluss über ein neues Abfallwirtschaftskonzept für den Landkreis Vorpommern-Rügen. Als eines der Ziele der zukünftigen Abfallbewirtschaftung nennt dieses Konzept die flächendeckende Einführung der Biotonne im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. Diese Zielsetzung erfolgte, neben der notwendigen Umsetzung entsprechender abfallrechtlicher Vorgaben, weil im früheren Landkreis Rügen – mit seinen größten Inseln Rügen, Hiddensee und Ummanz – bereits im Jahr 1996 die flächendeckende Einführung der Biotonne abgeschlossen wurde und die Biotonne dort erfolgreich etabliert ist.
Autor(en)
Torsten Ewert
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
29. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2017) (Mai 2017)
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