Plattform zum Wissens- und Technologietransfer: Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund zunehmender Bestrebungen, organische Spurenstoffe aus dem Ablauf kommunaler Kläranlagen zu eliminieren, wurden in den vergangenen Jahren halbtechnische Untersuchungen in Baden-Württemberg durchgeführt. Grundlage hierfür bildeten die Erfahrungen von drei Kläranlagen, welche bereits seit den 1990er-Jahren des letzten Jahrhunderts Pulveraktivkohle zur Entfärbung des Abwassers einsetzen.

(21.03.2017) Inzwischen wurden weitere neun Kläranlagen um eine Aktivkohlestufe zur gezielten Spurenstoffelimination erweitert. Damit ist Baden-Württemberg derzeit das Bundesland mit den meisten Kläranlagen, die über eine Stufe zur gezielten Spurenstoffelimination verfügen. Zwei weitere Anlagen befinden sich im Ausbau und für drei Standorte wird derzeit die Ausbauplanung vorangetrieben. Obgleich auf den Kläranlagen in Baden-Württemberg bislang nur Aktivkohle eingesetzt wird, stellt die Ozonung für diese Aufgabenstellung ein weiteres geeignetes Verfahren dar... Unternehmen, Behörden + Verbände: Universität Stuttgart, Hochschule Biberach, DWA Landesverband Baden-Württemberg Autorenhinweis: Dr. Steffen Metzger, Kompetenzzentrum Spurenstoffe, Stuttgart Foto: KomS
Autor(en)
Dr.-Ing. Steffen Metzger
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 01 / 2017 (März 2017)
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