Untersuchung zur Entstehung brennbarer Gase beim Recycling von Li-Ionen Batterien
Beim Einsatz und der Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren kann es durch Kurzschlüsse in den Zellen bzw. durch Überhitzung zum Schmelzen des Polymerseparators und zur Zersetzung der Kathodenmaterialien kommen.
Die Sauerstofffreisetzung durch die oxidischen Elektrodenmaterialien fördert eine Reihe von weiteren exothermen Vorgängen mit einer Vielzahl von gasförmigen Emissionen wie zum Beispiel Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Im Teststand werden Li-Ionen-Akkus einer thermischen Rampe unterworfen und dabei elektrisch überwacht. Ist die kritische Auslösetemperatur erreicht, steigt die Oberflächentemperatur in Sekunden auf bis zu 1,000 °C an. Die austretenden Gase werden analysiert und quantifiziert. Die elektrische Charakterisierung erlaubt Rückschlüsse auf elektrochemische Vorgänge im Zellinneren.
Autor(en)
Michael Lammer, Alexander Königseder, Kurt Mayer, Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Susanne Lux, Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Viktor Hacker
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2016) (November 2016)
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