Vermarktungspraxis von Gärresten und Komposten am Beispiel des Wetteraukreises

Im Wetteraukreis werden ca. 35.000 t/Jahr Bio- und Grünabfall im Humus- und Erdenwerk Niddatal-Ilbenstadt verarbeitet. Durch die Teilstromvergärung (21.000 t/Jahr) im Kompogasverfahren entstehen rund 9.000 m³ flüssige Gärreste und insgesamt 13.000 m³ feste Komposte.

Die Gütesicherung und landwirtschaftliche Vermarktung erfolgt durch die Kompostierung Wetterau GmbH, die zu 51 % vom Abfallwirtschaftsbetrieb und zu 49 % landwirtschaftlichen Organisationen (MR, BV) gehört. Bisher wurden die Ausbringmengen für Kompost nach dem Grundnährstoffbedarf (K, P) und den Höchstmengen der Bioabfall-VO gewählt. Im Zuge der neuen Düngeverordnung wird Stickstoff der Nährstoff sein, der die Mengenplanung bestimmt. Dieses Umdenken in der Landwirtschaft wird aktiv durch die Beratung in Form des Kompost-Arbeitskreises gefördert.
Autor(en)
Georg Dierschke
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2016) (November 2016)
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