Fremd- und Störstoffproblematik bei der Verwertung von Bioabfällen

Der EdDE e.V. hat über seinen Arbeitsausschuss „Biologische Abfallbehandlung“ die Studie „Einflussgrößen auf die separate Bioguterfassung unter besonderer Berücksichtigung der Qualität“ beauftragt, welche im letzten Jahr durch das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart und das Ingenieurbüro für Sekundärrohstoffe und Abfallwirtschaft (ISA) in enger Abstimmung mit den Mitgliedern des EdDE-Arbeitsausschusses durchgeführt und abgeschlossen wurde.

Anlass für die Initiierung des Projektes war die geforderte flächendeckende getrennte Erfassung von Bioabfällen aus Haushalten nach § 12 Kreislaufwirtschaftsgesetz und die damit steigenden Biogutmengen. Diese stellen die Akteure der Bioguterfassung, -behandlung und -verwertung vor die Herausforderung im Sinne eines versorgungsorientierten Kreislauf- und Ressourcensystems eine gleichmäßige und hohe Qualität ihrer Produkte zu gewährleisten. Hierbei werden zunehmend Probleme mit Verunreinigungen im angelieferten Biogut festgestellt, wodurch die Sensibilität in der Bevölkerung und bei den Anwendern gestiegen ist. Gleichzeitig steigt vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl kombinierter Vergärungs-/Kompostierungssysteme und der Konsequenzen für die einzelne Anlage auch die abfallwirtschaftlichen Relevanz der Problemstellung.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Lea Böhme, Dipl.-Ing. Anna Fritzsche, o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert, Dipl.-Ing. Ralf Gottschall
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
BioabfallForum 2016 (September 2016)
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