Betriebskosten verflüchtigt: Vakuumverdampfer reinigt Industrie-Abwässer

Mit intelligenter Aufbereitung von Industrieabwässern, die bei der Produktion und der Teilereinigung entstehen, können enorme Kosten eingespart werden, vor allem, wenn die Anlagenbetreiber auf das Prinzip der Kreislaufführung setzen. Die Vakuumtechnologie kann hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

(15.09.2016) Die Beispiel-Rechnung ist einfach: In einem Industrieland mit entsprechenden Umweltauflagen kostet die Entsorgung eines einzigen Kubikmeters Abwasser je nach Verunreinigungsgrad zwischen 30 und 400 Euro. Intelligente Aufbereitung, die aus 100 Liter Abwasser bis zu 98 Prozent wieder verwertbares Brauchwasser macht, reduziert die zu entsorgende Menge signifikant auf runde zwei Prozent beziehungsweise zwei Liter Restkonzentrat. Schon ab 2000 m 3 verunreinigtem Prozesswasser pro Jahr kann sich ein Umdenken richtig lohnen: Bei dieser Menge lassen sich mit intelligenter Abwasseraufbereitung in zehn Jahren über eine Million Euro einsparen. Aber selbst bei kleineren Abwassermengen macht der Einsatz eines Vakuumverdampfers oft Sinn. Wichtiger Nebeneffekt ist unter anderem, dass wertvolle Rohstoffe wie Edelmetalle, Öl und sauberes Wasser effizient zurückgewonnen werden können. Wirtschaftliche, weitgehend abwasserfreie, Kreisläufe dienen also nicht nur dem Schutz von Umwelt und Ressourcen – sie sind auch wirtschaftlich hoch attraktiv. Die moderne Technologie dafür stammt beispielsweise vom Anlagenbauer KMU LOFT Cleanwater. Vakuumverdampferanlagen reduzieren nicht nur effizient die zu entsorgenden Abwassermengen, sie erzeugen gleichzeitig eine so hohe Destillatqualität,... Unternehmen, Behörden + Verbände: KMU LOFT Cleanwater GmbH (Kirchentellinsfurt) Autorenhinweis: Bettina Firneburg, KMU LOFT Foto: M. Boeckh
Autor(en)
Bettina Firneburg
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 05 / 2016 (September 2016)
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