Brandschutz im Müllbunker: Brandfrüherkennung mit Infrarotthermografie
Seit 2005 ist die Deponierung von nicht recyclingfähigem Müll in Deutschland verboten. Müllverbrennung ist dadurch heute die einzige Methode für die Beseitigung von Hausmüll. Nach dem Transport wird der Müll in einem Müllbunker zwischengelagert und gegebenenfalls gemischt. Gerade diese Lagerung ist mit einer erhöhten Brandgefahr verbunden.
(23.05.2016) Selbstentzündung und Funkenschlag an Metallteilen sind nur zwei Ursachen, die zu einer Brandentstehung führen können. Gerade Müllbunker sind aber mit herkömmlichen Brandmeldeanlagen nur schwer zu überwachen. Der Grund: Die sehr staubige Umgebung führt häufig zu Fehlalarmen. Dazu kommt, dass bei den meisten Meldern ein Brand erst detektiert werden kann, wenn es bereits einen Brandherd gibt.
Deutlich besser lassen sich Brände in Müllbunkern mit dem Brandfrüherkennungssystem Pyrosmart des Anbieters Orglmeister Infrarot- Systeme aus Walluf (Hessen) erkennen. Das System besteht aus einer hochauflösenden Infrarot-Wärmebildkamera und einer Videokamera, die mit Hilfe eines speziellen Hochleistungs- Schwenk-Neigeantriebs einen großen Müllbunker lückenlos überwachen kann. Der Antrieb sorgt für das permanente Abfahren und Scannen des gesamten Überwachungsbereichs, wobei die Infrarot-Wärmebildkamera die Temperaturen in Echtzeit erfasst. Bestandteil des Systems ist eine patentierte Software, die die aufgenommenen Wärmebilder zu einem detailgetreuen Infrarot-Panoramabild zusammensetzt...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Orglmeister Infrarotsysteme (Walluf)
Autorenhinweis: Dr. Jörg Lantzsch, Wiesbaden
Foto: Orglmeister Infrarotsysteme
Autor(en)
Dr. Jörg Lantzsch
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 03 / 2016 (Mai 2016)
Verkaufspreis
im BASIC-Abonnement enthalten