Wertstoffgesetz im Dissens – Chancen und Anforderungen für die Verwertung von Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen (aus Sicht der Produktverantwortlichen)

Die Gründungsmitglieder der Projektgesellschaft Zentrale Wertstoffstelle (BHIM) – Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Handelsverband Deutschland (HDE), die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) sowie der Markenverband – begrüßen die Erhöhung der ökologischen Anforderungen, den Ausbau der Produktverantwortung, die Stärkung eines fairen Wettbewerbs sowie die Einrichtung einer starken Zentralen Stelle im geplanten Wertstoffgesetz.

Die Projektgesellschaft Zentrale Wertstoffstelle (BHIM) befasst sich bereits mit den Vorarbeiten für die Zentrale Stelle auf der Basis des Arbeitsentwurfs. Damit erbringt die Wirtschaft umfangreiche Vorleistungen – inhaltlich und finanziell – für eine zukunftsfähige Produktverantwortung, für die Schließung von Rohstoffkreisläufen und für den Ressourcen- und Klimaschutz.
Seit nunmehr 25 Jahren besteht in Deutschland ein flächendeckendes, bundesweites System der haushaltsnahen Erfassung von Verpackungen aus fast allen Materialen. Diese werden nicht nur bei den Haushalten, sondern beispielsweise auch bei Krankenhäusern, Heimen, Hotels und im Kleinhandwerk eingesammelt. In dieser Zeit stieg die Verwertungsquote von Verkaufsverpackungen für Privathaushalte über alle Fraktionen von 37,3 % auf 95,6 % (Quelle: GVM). Laut einer Forsa-Umfrage trennen 97 % aller Verbraucher in Deutschland zu Hause ihre Abfälle und betrachten dies als wichtigen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz.
Autor(en)
Marion Sollbach
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
28. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2016) (April 2016)
Verkaufspreis
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