Ergebnisse des BMBF-Verbundvorhabens „TÖNSLM – Rückgewinnung von Ressourcen aus Siedlungsabfalldeponien“
Anhand des BMBF-Forschungsvorhaben „r³-Strategische Metalle – Verbundvorhaben: TÖNSLM – Entwicklung innovativer Verfahren zur Rückgewinnung ausgewählter Ressourcen aus Siedlungsabfall- und Schlackedeponien“ konnte der Rückbau von Deponat mit dem Ziel der Wertstoffgewinnung umfassend betrachtet werden.
Die wesentlichen Forschungsschwerpunkte des Vorhabens stellten insbesondere die Aufbereitung des Feinmateriales als auch die ökonomische und ökologische Betrachtung dar, welche in diesem Umfang bisher nicht durchgeführt wurde. Insgesamt ist eine Aufbereitung des Deponats zur Wertstoffgewinnung mit der am Markt vorhandenen Technik möglich. Anhand des Forschungsvorhabens konnten Aussagen zu erzeugbaren Stoffströmen, deren Produktqualitäten und Vermarktungsfähigkeit getroffen werden. Mit der ökonomischen als auch ökologischen Bewertung verschiedener Rückbauszenarien konnten wesentliche Einflussgrößen ermittelt werden, welche den Rückbau von Deponien im ökonomischen bzw. ökologischen Sinn vorteilhaft erscheinen lassen. Die Entscheidung, eine Deponie zurückzubauen und welche Techniken dabei einzusetzen sind, wird jedoch immer eine Einzelfallentscheidung in Abhängigkeit der spezifischen Randbedingungen des Deponiestandortes bleiben.
Autor(en)
Dipl.-Ing (FH), Dipl. UWT Sebastian Wanka, Dr.-Ing. Kai Münnich, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
28. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2016) (April 2016)
Verkaufspreis
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