Mit „Luft nach oben”: Ein Wellpappenwerk optimiert die Betriebsabläufe mit einer Ballenpresse

Früher wog ein Stanzabfall-Ballen bei Smurfit Kappa in Neuburg 380 Kilogramm. Heute sind es 520 Kilogramm – bei unveränderter Ballengröße. Möglich macht das die gesteigerte Verdichtungsleistung der Kanalballenpresse HSM VK 7215. Für den Abtransport der Ballen zum Recycling in der Papierfabrik bedeutet das spürbare Vorteile.

(08.04.2016) Es sind große Mengen, aber sie sind unvermeidlich. Bis zu 48 Tonnen Stanzabfälle fallen bei Smurfit Kappa in Neuburg täglich an. Das bayerische Werk der internationalen Smurfit-Kappa-Gruppe hat sich auf die Lebensmittelbranche und dort vor allem auf Molkereien spezialisiert. Joghurt-Steigen und Kartons für den Transport von Milchpackungen verlassen typischerweise das Werk mit seinen 180 Mitarbeitern. Die Stanzabfälle werden dabei nicht zwischengelagert, sondern gehen direkt aus der Produktion in eine Ballenpresse, um zur Wiederverwertung an eine Papierfabrik des Konzerns transportiert zu werden. Die Kanalballenpresse HSM VK 7215 der HSM GmbH & Co. KG mit Sitz in Frickingen am Bodensee bietet entscheidende Vorteile: Doppelt so viel Kapazität, endlich ausgelastete Lkw und maximale Betriebssicherheit: Seit September 2014 presst sie in dem Wellpappenwerk Stanzabfälle zu Ballen von mehr als einer halben Tonne Gewicht und sichert damit den reibungslosen Betrieb. „Wenn die Ballenpresse ausfällt, steht die gesamte Produktion still“, beschreibt Rüdiger Graf die Anforderungen an die Papierpresse am Ende der Produktionsstrecke. In einem Werk, das von Montag um 6 Uhr bis Samstag um 12 Uhr rund um die Uhr produziert, hat man darum maximale Anforderungen an die Betriebssicherheit einer Ballenpresse. Graf: „Die Entsorgung muss zu 100 Prozent klappen.“... Unternehmen, Behörden + Verbände: Smurfit Kappa GmbH (Neuburg); HSM GmbH & Co. KG Autorenhinweis: Harry Weiland, Hamburg Foto: H. Weiland
Autor(en)
Harry Weiland
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© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 02 / 2016 (April 2016)
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