Anforderungen an Dampfturbinen für Abfallverbrennungsanlagen
Aufgrund der sich ändernden Randbedingungen in der Abfallwirtschaft und des daraus resultierenden starken Wettbewerbes auf dem Entsorgungsmarkt ist es notwendig, auch die Nebensysteme einer Abfallverbrennungsanlage intensiv zu beleuchten, um mögliche Optimierungen bei der Planung und beim Betrieb solcher Anlagen möglichst weitgehend umzusetzen.
Eines der
größten Nebensysteme einer Abfallverbrennungsanlage ist der
Wasser-Dampf-Kreislauf mit der dazugehörigen Dampfturbine. Die Stromproduktion
über Dampfturbinen stellt in Abfallverbrennungsanlagen eine zusätzliche
Erlösquelle dar, die es zu optimieren gilt. Aufgrund der besonderen
Randbedingungen in Abfallverbrennungsanlagen ergeben sich einige spezielle
Anforderungen an die Dampfturbine und ihre Peripherie. Prinzipiell werden
Dampfturbinen in Abfallverbrennungsanlagen zu zwei Zwecken eingesetzt: als Hauptmaschine
zur Erzeugung von elektrischem Strom und als Antriebsturbine für Großverbraucher.
Der Fokus dieses Beitrages soll auf den prozesstechnischen Anforderungen an die
Hauptmaschine liegen. Zunächst aber sollen die Ansätze für die Installation von
Antriebsturbinen genannt werden.
Autor(en)
Dr.-Ing. Michael Horn, Dr.-Ing. Daniel Schwier
Contentpartner
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Publikation
Energie aus Abfall 12 (2015) (Januar 2015)
Verkaufspreis
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