Diskontinuierliche Trockenvergärungsanlage für Bioabfälle in Heppenheim
Im Jahr 2009 wurde von dem Vorstand des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) eine Strategie festgelegt, welche die Ausschöpfung der Erneuerbaren-Energie-Potenziale vorsah. Unter anderem sah diese Strategie eine vollständige Verwertung der Bioabfälle im Kreisgebiet vor. Zu diesem Zeitpunkt wurden lediglich 40 % in einer ZAKB-eigenen Kompostanlage verwertet und 60 % fremdentsorgt.
Im Folgenden wird die Biogasanlage in Heppenheim vorgestellt. Die Anlage nimmt seit dem 20.10.2014 Bioabfall an und arbeitet nach dem diskontinuierlichen Trockenvergärungsprinzip. Der Weg von der Strategie bis hin zum Abschluss des Probebetriebs wird aufgezeigt. Hierauf folgt eine Beschreibung des Verfahrensablaufs, in welcher das grundsätzliche Funktionsprinzip erläutert wird und erste Erfahrungen aus dem Betrieb dargelegt werden. Schlussendlich werden die Leistungsdaten der Biogasanlage genannt und ein Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben gegeben.
Autor(en)
Peter Volk, Simon Rinnus
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2015) (November 2015)
Verkaufspreis
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