Kreisläufe schließen – Potenziale und Anforderungen an den Komposteinsatz im Biolandbau

Reststoffe zu verwerten gehört zu den Prinzipien des ökologischen Landbaus. Speziell für die Düngung ist dieses in den Grundsätzen der EU-Verordnung Nr. 824/2007 zum Ökologischen Landbau festgeschrieben und ist in den Richtlinien der Biolandbauverbände geregelt.

Ein Weg, Nährstoffe, die über Ernteprodukte und tierische Erzeugnisse einen landwirtschaftlichen Betrieb verlassen, zurückzuführen, ist die Verwendung von Komposten. Hierdurch kann ein Beitrag geleistet werden, regionale Nährstoffkreisläufe zu schließen. Durch die bodenverbessernden Eigenschaften ist Kompost ein besonders geeignetes Material für den Biolandbau, für den die Pflege der Bodenfruchtbarkeit ein essentieller Pfeiler für die Ertragsfähigkeit der Äcker ist. Daher wird auch darauf geachtet, dass zugeführte Betriebsmittel möglichst schadstoffarm sind.
Autor(en)
Eckhard Reiners
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2015) (November 2015)
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