Kontinuierliche Pfropfenstromvergärungsanlage für Bioabfälle in Schwerin

Für die Verwertung der Bioabfälle war der komplette Neubau einer Anlage notwendig, da SAS bislang nicht über eine bestehende Kompostierungsanlage verfügte. Um die gesteckten Ziele hinsichtlich Biogasausbeute, emissionsarmer Anlagenbetrieb und gütegesicherte Produkte sicher zu erfüllen, wurde eine kombinierte Kompostierungs- und Vergärungsanlage errichtet.

Im Auftrag der Landeshauptstadt Schwerin hat die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS) eine kombinierte Kompostierungs- und Vergärungsanlage errichtet. Die Anlage wurde in einer Bauzeit von ca. zehn Monaten errichtet und verwertet seit dem 01.01.2015 bis zu 18.000 Mg Bioabfälle pro Jahr. Mit der Anlage wird das Ziel verfolgt, die Bioabfälle sowohl energetisch als auch stofflich zu nutzen. Dabei soll eine hohe Biogasausbeute erzielt werden bei gleichzeitig emissionsarmem Anlagenbetrieb. Die erzeugten Komposte und Gärreste sollen als gütegesichterte Produkte vermarktet werden.
Autor(en)
Stefan Grüner
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2015) (November 2015)
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