Trocken- / Nassentschlackung in MVA und Optionen zur Wertstoffrückgewinnung aus Verbrennungsrückständen
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden zum einen Literaturdaten gesammelt und zum anderen anlagenspezifische Daten erfasst und ausgewertet. Ergänzend hierzu werden in einem praktischen Arbeitsteil im Rahmen von Versuchskampagnen unterschiedliche verfahrenstechnische Ansätze zur Rohstoffrückgewinnung experimentell untersucht.
Bei der Verbrennung von Siedlungsabfällen entsteht Rostasche bzw. Schlacke, die teilweise gesintert ist und deren Komponenten zum Teil fest miteinander verbacken sind. Die Schlacke besteht hauptsächlich aus mineralischen Anteilen, geringen Mengen an Metallen und Unverbranntem. Mit den derzeitigen Aufbereitungsverfahren werden die Metalle nur unvollständig zurückgewonnen. Vor diesem Hintergrund untersuchen das Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe und das Institut für Aufbereitung und Recycling an der RWTH Aachen die Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Metallen und mineralischen Stoffen aus MVA-Schlacken. Dabei sollen die Einflüsse von Nass- und Trockenentschlackung vergleichend untersucht werden.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Dipl.-Ing. Battogtokh Zayat-Vogel, Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz, Dr.-Ing. Ralf Koralewska, M.Sc. Saša Malek
Contentpartner
© IWARU, FH Münster
Publikation
14. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2015)
Verkaufspreis
im BASIC-Abonnement enthalten