Einführung Grundgebühr, Identifikation und Tourenplanung

Mit Beschluss des Werkausschusses startete zum 01.01.2011 im Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, WBL, Eigenbetrieb des Stadt Ludwigshafen am Rhein, die Einführung eines Behälteridentifikationssystems im Bereich Restabfall-, Bioabfall- sowie Altpapier- und Leichtverpackungsbehälter (rd. 90.000 MGB) als erster Baustein einer modernen und zukunftsorientierten Ressourcenwirtschaft.

Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, Eigenbetrieb der Stadt Ludwigshafen am Rhein, hat sich frühzeitig entschieden, für die Anforderungen an eine moderne Kreislauf- und Abfallwirtschaft zum 01.01.2011 ein Behälteridentifikationssystem zu implementieren. Aufbauend hierauf wurde als nächster Schritt die Umsetzung einer anreizorientierten Grund- und Leistungsgebühr (2012) in der Abfallgebührenveranlagung (vorher Einheitsgebühr) beschlossen. Zur Optimierung der Entsorgungslogistik wurde als letzter Schritt eine Tourenplanungssoftware mit Schnittstelle zum bestehenden Identifikationssystem eingeführt. Die drei genannten elementaren Bausteine wurden im Rahmen des sehr ehrgeizig definierten Projektzeitrahmens erfolgreich umgesetzt. Den gestiegenen Anforderungen an eine moderne und kostenoptimierte Abfall- und Wertstoffwirtschaft konnte Rechnung getragen werden. Trotz hoher Investitionskosten, konnte das politisch erklärte Ziel - Gebührenstabilität für mind. vier Jahre - ab 01.01.2012 Rechnung getragen werden. Die Implementierung sämtlicher Bausteine wurde durch externe Beratung begleitet.
Autor(en)
Klaus Neuschwender
Contentpartner
© IWARU, FH Münster
Publikation
14. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2015)
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