Eine lohnende Investition: Kapazität fürs Edelmetall-Recycling verdoppelt

BASF hat die Installation und Inbetriebnahme des neuen Hochleistungsequipments für das Zermahlen und Entfernen der Ummantelung von Katalysatoren („decanning“) in der Edelmetallrecyclinganlage im britischen Cinderford, Gloucestershire abgeschlossen. Damit vergrößert sich die Kapazität der Anlage entscheidend; die Menge an wiedergewonnenen Edelmetallen verdoppelt sich.

(05.06.2015) Der Standort in Cinderford ist das europäische Zentrum der BASF für die Verarbeitung gebrauchter Katalysatoren aus verschrotteten Fahrzeugen. In der Anlage werden Platingruppenmetalle – dazu zählen vor allem Platin, Palladium und Rhodium – effizient wiedergewonnen und wiederverwertet. „Die Investition in neuestes Equipment für das Zermahlen und das Scheren ermöglicht es uns, mit dem steigenden Volumen gebrauchter Autokatalysatoren Schritt zu halten, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen werden”, sagt David Freidinger, bei BASF verantwortlich für das Geschäftsfeld Edelmetallrecycling und -raffinierung. Automobilkatalysatoren gehören zu den Produkten, die einen hohen Anteil von Platingruppenmetallen nutzen: Mehr als die Hälfte der weltweiten Fördermenge wird für den Bau von Katalysatoren verwendet. Wird ein Fahrzeug verschrottet, kann das Edelmetall aus dem Katalysator wiedergewonnen werden. Dies stellt eine nachhaltige sekundäre Quelle für die weltweit nur begrenzt verfügbare Ressource dar. BASF will seine führende Position im Recyclinggeschäft für Platingruppenmetalle weiter ausbauen und für die Kunden ein langfristiger und qualitativ hochwertiger Anbieter dieser Metalle sein. Unternehmen, Behörden + Verbände: BASF SE Autorenhinweis: Matthias Bartmann, BASF SE Foto: BASF SE
Autor(en)
Matthias Bartmann
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Publikation
Entsorga 04 / 2015 (Juni 2015)
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