Möglichkeiten der modifizierten Oberflächenabdichtung bei Deponien mit Maßnahmen beschleunigter biologischer Abbauprozesse

Die Funktion einer Oberflächenabdeckung/-dichtung besteht darin, Gefahren oder Belästigungen, die von festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen einer „Ablagerung“ ausgehen, von Mensch und Umwelt abzuwenden.

Durch die Oberflächenabdichtung wird der Abfallkörper weitgehend eingekapselt, so dass Emissionen durch gas-, wasser- und staubförmige Stoffe ausgeschlossen werden. Auch bei einer fehlenden Basisabdichtung sorgt die Oberflächenabdichtung durch die Ableitung der Niederschläge indirekt für einen Grundwasserschutz, da die Sickerwasserneubildung durch eine Oberflächenabdichtung stark reduziert wird. Das im Deponiekörper entstehende Press- und Prozesswasser, sowie eventuell seitlich zutretendes Schicht- oder Oberflächenwasser kann dagegen durch die Abdichtung der Oberfläche nicht verhindert werden. Grundsätzlich sind die Anforderungen einer Oberflächenabdichtung an die standortspezifischen Gegebenheiten anzupassen.
Autor(en)
Dipl.-Ing. (FH) Eckhard Haubrich, Claudia Raschke
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
Zeitgemäße Deponietechnik 2015 (Mai 2015)
Verkaufspreis
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