Bioabfall als Ressource Optimierung der Nutzung in den Städten und Kreisen in Baden-Württemberg – Ergebnis des Feldversuchs

Bio- und Grünabfälle sind Abfallmassenströme, die einen wichtigen sekundären Rohstoffdarstellen. Es handelt sich um große Massenströme, Potenziale die noch nicht umfassend gehoben sind. Gerade für die Grünabfälle ist das Gesamtaufkommen derzeit oft noch nicht ausreichend bekannt.

Sollen die Grünabfallpotenziale gehoben werden, müssen attraktive Erfassungssysteme angeboten werden. Sie sind dann attraktiv, wenn es ein dezentrales Angebotan Übergabepunkten gibt. Diese sollten zudem ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden können. Dass dies ohne Qualitätseinbußen möglich ist, zeigen Beispiele aus der Praxis und dies sowohl für Landkreise als auch für Städte. Um das hohe wertgebende Potenzial der Grünabfälle auch tatsächlich zu heben, bedarfes einer entsprechenden Verwertungsstrategie. Hier verdient die Kompostvermarktung große Aufmerksamkeit. Die Weiterverarbeitung zu Erden und Substraten verbessert die Erlössituation, schont die Torfvorkommen und hat deutliche ökologische Vorteile.
Autor(en)
Dipl.-Geogr. Florian Knappe, Dipl.-Ing. Thomas Turk
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
27. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2015) (April 2015)
Verkaufspreis
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