Sauberes Wasser für ein Dorf in Kamerun

Zugang zu sauberem Wasser sollte an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat mit den Bewohnern eines Dorfes in Kamerun eine zugeschnittene Lösung entwickelt.

Weltweit haben laut UNESCO 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und sogar 2,5 Milliarden haben keine Möglichkeit sanitäre Anlagen zu nutzen. Bereits heute landen weltweitmehr als 80 Prozent des Abwassers unbehandelt in Flüssen, Seen und im Meer. Verunreinigtes Trinkwasser ist weltweit die Hauptursache für Cholera und andere Durchfallerkrankungen. Jedes Jahr sterben etwa 3,5 Millionen Menschen an den Folgen schlechter Wasserversorgung.In einem Dorf in Kamerun wurde einan die örtlichen Gegebenheiten angepasstes und technisch robustes Projekt zurlokalen Versorgung mit sauberem Wasserumgesetzt. Das Dorf liegt auf einer 1.400 Meter hohen Ebene im Westen Kameruns und hat circa 1.500 Einwohner. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft . Im Dorf werden mehrere Kulturen wie Bohnen, Maniok, Wasserbrotwurzel, Süßkartoffel, Erdnüsse und Früchte angebaut, die auf den Märkten der Nachbarorte verkauft werden. Das Klima ist tropisch mit niederschlagsreichen Regenperioden und hohen Temperaturen. Und doch ist sauberes Wasser knapp.
Autor(en)
Dipl.-Medienberaterin Janina Unger
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 01-02 / 2015 (März 2015)
Verkaufspreis
€ 10,00 oder im Premium-Abonnement enthalten