Biogene Festbrennstoffe aus halmgutartigem Grünschnitt und Landschaftspflegematerial nach dem BtE ® -Verfahren Ergebnisse der Versuchs- und Demonstrationsanlage in Borgstedt
Mit dem BtE ® -Verfahren kann ein Regelbrennstoff nach DIN EN14961 aus Grün-schnitt und Landschaftspflegematerial hergestellt werden. So wird einerseits das Entsorgungsproblem der Rest- und Abfallstoffe gelöst und andererseits ein biogener Festbrennstoff als werthaltiges Produkt hergestellt.
Den höchsten energetischen Wirkungsgrad bei der Nutzung von Biomasse erreicht man durch Verbrennung. Die Verbrennung von halmgutartiger Biomasse ist jedoch aufgrund in der Biomasse vorhandener mineralischer Anteile ausgesprochen schwierig. Es stellt sich ein äußerst ungünstiges Aschefließ-/Schmelzverhalten ein, mit der Folge von Verschlackung und Korrosion im Brennraum. Zudem können die Anforde-rungen an die Feuerungsanlagen nach der BImSch-Verordnung nicht eingehalten werden.
Das von Bi.En GmbH & Co. KG entwickelte BtE®-Verfahren (Biomass to Energy) verspricht hier Abhilfe: Durch dieses Verfahren werden die mineralischen Anteile in der Trockenmasse so weit reduziert, dass ein Festbrennstoff als Regelbrennstoff hergestellt werden kann. In der Gemeinde Borgstedt in Schleswig-Holstein hat Bi.En GmbH & Co. KG auf dem Gelände der AWR (Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde) eine Versuchs- und Demonstrationsanlage errichtet. Diese ist seit Ende 2013 in Betrieb. In Verbindung mit mehreren Forschungsvorhaben soll der Nachweis erbracht werden, dass aus halmgutartiger Biomasse ein Regelbrennstoff nach DIN EN14961 hergestellt werden kann und mit diesem Brennstoff in entsprechenden Feuerungsanlagen nach der 1. BImSchV die Abgaswerte für Brennstoffe nach § 3 Nr. 13 (Nachwachsende Rohstoffe) eingehalten werden können. In einem neu entwickelten Fermenter mit zwei Geschwindigkeiten für den Presssaft soll mit dem BtE®-Verfahren zudem eine Hygienisierung der Bioabfälle und somit die sichere Abtötung des Jakobskreuzkraut-Samens erreicht werden.
Das von Bi.En GmbH & Co. KG entwickelte BtE®-Verfahren (Biomass to Energy) verspricht hier Abhilfe: Durch dieses Verfahren werden die mineralischen Anteile in der Trockenmasse so weit reduziert, dass ein Festbrennstoff als Regelbrennstoff hergestellt werden kann. In der Gemeinde Borgstedt in Schleswig-Holstein hat Bi.En GmbH & Co. KG auf dem Gelände der AWR (Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde) eine Versuchs- und Demonstrationsanlage errichtet. Diese ist seit Ende 2013 in Betrieb. In Verbindung mit mehreren Forschungsvorhaben soll der Nachweis erbracht werden, dass aus halmgutartiger Biomasse ein Regelbrennstoff nach DIN EN14961 hergestellt werden kann und mit diesem Brennstoff in entsprechenden Feuerungsanlagen nach der 1. BImSchV die Abgaswerte für Brennstoffe nach § 3 Nr. 13 (Nachwachsende Rohstoffe) eingehalten werden können. In einem neu entwickelten Fermenter mit zwei Geschwindigkeiten für den Presssaft soll mit dem BtE®-Verfahren zudem eine Hygienisierung der Bioabfälle und somit die sichere Abtötung des Jakobskreuzkraut-Samens erreicht werden.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Per Lind, Dipl.-Ing. Manfred Sauf
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2014) (März 2014)
Verkaufspreis
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