Strategien für einen grundwasserschonenden Pflanzenbau am Beispiel Schleswig-Holstein
Die Grundwasserschutzziele der EG-WRRL sollen bei gleichzeitiger Sicherung des wirtschaftlichen Ertrags erreicht werden, wofür zunächst im Rahmen freiwilliger Kooperation der größte Spielraum gewährleistet ist.
Nach derzeitiger
Rechtslage versprechen kooperative Konzepte für Landwirte, in denen in einem
freiwilligen Rahmen Maßnahmen für einen grundwasserschonenden Pflanzenbau
geplant und umgesetzt werden nachhaltiges Erreichen europäischer
Zielstellungen. Die Durchführung von Analysen, Düngeplanungen, Aufstellen von
Bilanzen und die Durchführung von Erfolgskontrollen können wirtschaftliche
Eckdaten liefern. Gleichzeitig sollten die Ergebnisse für die Öffentlichkeit
und anderen Betriebe in Form von Öffentlichkeitsarbeit (Rundschreiben, Demoversuche,
Feldführungen etc.) und Arbeitskreisen zugänglich sein. Die Hauptzielstellung
in der Grundwasserschutzplanung liegt bei der Minderung der Nitrat-Auswaschung,
analog zum Hauptproblem der Grundwasserbelastung und damit einer
bedarfsgerechten Düngung bei gleichzeitiger Umweltentlastung durch erhöhte Nährstoffverwertungseffizienz.
Autor(en)
Dieter B. Schütte, Charlotte Diercks
Contentpartner
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock
Publikation
8. Rostocker Bioenergieforum (Juni 2014)
Verkaufspreis
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