Ausweitung der Wertstofferfassung und demografischer Wandel – Auswirkungen, Konsequenzen und Lösungsansätze für die Produktion und Verwertung von Sekundärbrennstoffen
Veränderungen in der Wertstofferfassung werden die Sekundärbrennstoffbranche eher gering beeinflussen. Mengenschwankungen und Marktveränderungen müssen durch eine qualifizierte Aufbereitung kompensiert werden. Es ist zukünftig mit einem Anstieg an qualitätsgesicherten Sekundärbrennstoffen zu rechnen. Denn durch die Vorgaben der Güte- und Prüfbestimmungen, im Besonderen die niedrigen Schwermetallgehalte, wird der Nachweis einer gleichbleibenden und verlässlich guten Qualität garantiert, mit der eine hochwertige energetische Verwertung belegt werden kann.
Um konkrete Aussagen über die zukünftige Entwicklung von Sekundärbrennstoffmengen sowie -qualitäten durch eine erhöhte Wertstofferfassung und eine veränderte Bevölkerungsentwicklung treffen zu können, sind umfangreiche Studien und Analysen unumgänglich. Im vorliegenden Artikel wird daher auf Basis der langjährigen Erfahrungen im Bereich der Produktion und Verwertung von qualitätsgesicherten Sekundärbrennstoffen der Einfluss veränderter abfallwirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf den Einsatz von Sekundärbrennstoffen abgeschätzt. Darüber hinaus werden Empfehlungen für einen stabilen und kontinuierlichen Einsatz von Sekundärbrennstoffen aufgezeigt, um Primärbrennstoffe erfolgreich zu substituieren.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, Dipl.-Ing. Julia Geiping
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
26. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2014) (April 2014)
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