Neue Akzente der Abfallwirtschaftsplanung in Nordrhein-Westfalen
Der neue Abfallwirtschaftsplan Nordrhein-Westfalen für Siedlungsabfälle verfolgt vorrangig das Ziel einer regionalen Entsorgungsautarkie. Siedlungsabfälle, die in Nordrhein-Westfalen anfallen, sollen im Land selbst (Grundsatz der Autarkie) und möglichst in der Nähe ihres Entstehungsortes (Grundsatz der Nähe) entsorgt werden. Insbesondere der Grundsatz der Nähe soll gestärkt und konkretisiert werden.
Das Land Nordrhein-Westfalen verfolgt das Ziel einer
ökologischen Abfallwirtschaft. Weitere Schwerpunkte des neuen
Abfallwirtschaftsplans sind die Intensivierung und Optimierung der Erfassung
und Verwertung von Bioabfällen und die Förderung der Abfallvermeidung und
Wiederverwendung. Die Erarbeitung des neuen Abfallwirtschaftsplans erfolgt in
einem offenen transparenten Verfahren, in das alle Beteiligten einbezogen
werden. Für den neuen Abfallwirtschaftsplan wird eine Strategische Umweltprüfung
(SUP) durchgeführt, die dazu dient, die wesentlichen Umweltauswirkungen des
Plans zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten.
Autor(en)
Peter Knitsch
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
26. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2014) (April 2014)
Verkaufspreis
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