Rechtliche Strukturen der Lebensmittelsicherheit in Europa - Der EU-Almanach Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung

Die Lebensmittelsicherheit in der Europäischen Union sicherzustellen ist angesichts einer rasch zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft eine Herausforderung. Angebot und Vielfalt von Lebensmitteln in Europa steigen stetig, und damit steigen auch die Anforderungen nicht nur an Lebensmittelunternehmer, sondern auch an die europäischen Staaten und die Europäische Union, Lebensmittelrisiken wissenschaftlich zu bewerten, zu minimieren und verständlich zu kommunizieren.

E sind sowohl privatrechtliche als auch strafrechtliche und öffentlich-rechtliche Aspekte zu berücksichtigen, besonders in den allfälligen Krisen. Die Strukturen und die Verantwortlichkeiten für die öffentlich-rechtlichen Aufgaben von EU-Institutionen, von Akteuren auf der Ebene der Mitgliedstaaten und sogar innerhalb der Mitgliedstaaten sind oft nicht ausreichend bekannt. Das führt in Krisen zu Verwirrung und Schuldzuweisungen, in Friedenszeiten zu Doppelarbeit und negativen Kompetenzkonflikten. Der „EU-Almanach Lebensmittelsicherheit“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) soll helfen, Verantwortlichkeiten sachgerecht wahrzunehmen: Er bietet einen Überblick über die jeweils zuständigen staatlichen Behörden und die Strukturen der Lebens- und Futtermittelsicherheit in Mitgliedstaaten und Europäischer Union. Dabei wird deutlich, wie Lebensmittelsicherheit in 35 Ländern staats- und verwaltungsrechtlich unterschiedlich organisiert und umgesetzt wird.
Autor(en)
Susann Stehfest, Klaus J. Henning
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
StoffR 01 / 2014 (Januar 2014)
Verkaufspreis
€ 25,00