Chancen und Grenzen der Eigenkompostierung

Die Eigenkompostierung lässt in mancher Hinsicht viel Spielraum zu, ohne dass z.B. die Kompostqualität wesentliche Einbußen erleidet oder die Umwelt beeinträchtigt wird.

So können beispielsweise biogene Abfälle aus Garten und Haushalt in verschiedenen Behältern oder unter Beigabe ausgewählter Zusatzstoffe kompostiert werden. Ferner können manche Arbeiten am Kompost, wie Umsetzen und Absieben, durchgeführt werden oder aber unterbleiben. Der unterschiedlichen Handhabung sollte jedoch in jenen Bereichen der Kompostierung Grenzen gesetzt werden, die von entscheidender Bedeutung insbesondere für die Kompostqualität und die Umwelt sind. So ist z.B. durch die Wahl der zu kompostierenden Stoffe sicherzustellen, dass sich hieraus hygienisch unbedenkliche und schadstoffarme Komposte erzielen lassen. Zudem sind Emissionen bei der Kompostierung wie z.B. unangenehmer Geruch, Sickerwasser oder Lärm möglichst zu vermeiden. Ferner muss der Kompost in fachlich und ökologisch sinnvollen Mengen auf der Gartenfläche verteilt werden, um Nährstoffanreicherungen im Boden und Nährstoffauswaschungen aus dem Boden zu vermeiden. Wenngleich die einzelnen Haus- und Kleingärten meist relativ klein sind, summieren sich deren Flächen in Bayern doch zu einem beachtlichen Gesamtareal von rund 157.000 ha. Eine fachgerechte Pflege der Gärten kann daher einen beträchtlichen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten. Eine unsachgemäße Bewirtschaftung der Flächen hingegen birgt ökologische Risiken. Textbeitrag sowie die Folien der Präsentation.
Autor(en)
Martin Jauch
Contentpartner
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Publikation
Bioenergie - Handlungsoptionen im Umgang mit Grüngut und Bioabfall (2013) (Juni 2013)
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