Bedeutung eines Wertstoffgesetzes im Lichte von Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Gegenstand des Beitrags ist die aktuelle abfallwirtschaftliche Diskussion über die Fortschreibung der Verpackungsverordnung (VerpackV) mit dem Ziel, die flächendeckende, haushaltsnahe und einheitliche Wertstofferfassung sicherzustellen.

Von besonderer praktischer Bedeutung ist dabei die Frage nach der Organisations- und Finanzierungsverantwortung. Die Auseinandersetzung soll dabei mit Blick auf die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft und die Stärkung von europäischen Märkten für Sekundärrohstoffe insbesondere die Aspekte der ökologischen Effektivität, der ökonomischen Effizienz sowie der Wettbewerbswirkungen und administrativen Praktikabilität des Vorhabens in den Fokus nehmen. Mit Einführung der VerpackV im Jahre 1991 wurde erstmals die abfallwirtschaftliche Produktverantwortung hinsichtlich Rücknahme, Erfassung und Verwertung von Verpackungsabfällen auf Basis eines privatwirtschaftlich getragenen dualen Systems entwickelt. Darin lag eine Abkehr von dem bis dato vorherrschenden Prinzip der öffentlich-rechtlichen Entsorgungszuständigkeit. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat sich dieses System etabliert und stetig zu wichtigen ökologischen Fortschritten beigetragen. Bild: Fotolia
Autor(en)
Christian Thomas
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
AbfallR 02 / 2013 (März 2013)
Verkaufspreis
€ 32,00