Verwertung von Schlacken aus dem Recycling metallurgischer Rückstände

Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass aufgrund der hohen Metallpreise und des immer stärker werdenden Umweltbewusstseins das Recycling von Reststoffen aus der Metallurgie stetig steigt. Dies führt einerseits zur Gewinnung von unterschiedlichen Metallen oder deren Verbindungen, für welche ein Absatzmarkt vorhanden ist und gleichzeitig wird die Deponierung dieser Rückstände vermieden. Ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz ist auch die Energieeinsparung gegenüber der primären Metallerzeugung. Großes Potential für die Verwertung haben zinkhältige Prozessrückstände aus der Nichteisen- und Eisen- und Stahlindustrie.

Die metallurgische Industrie ist einer der größten Produzenten von diversen Rückständen mit teils hoch komplexen Charakter, welche heute noch zu großem Anteil deponiert werden müssen. Durch immer stärker werdende Vorgaben der Umweltgesetzgebung ist die zukünftige Verwertung derartiger Reststoffe ein wichtiges Thema. Dies beinhaltet beispielsweise die Aufarbeitung von Flugstäuben aus Stahlwerken und weiteren metallurgischen Sektoren. Verschiedene Anlagenkonzepte wurden bereits entwickelt und teilweise in den industriellen Maßstab umgesetzt. Bei den Recyclingprozessen werden Wertmetalle rückgewonnen. Dabei fallen jedoch in Abhängigkeit vom Prozess wiederum erhebliche Mengen an Rückständen an. Den größten Anteil dabei bilden Schlacken. Um deren Deponierung zu vermeiden, sind diese durch eine geeignete Prozessführung zu minimieren oder in einem angeschlossenen Behandlungsprozess aufzubereiten, um den Einsatz in der Zementherstellung, im Straßenbau oder ähnlichen Anwendungsgebieten zu ermöglichen.
Autor(en)
C. Pichler
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Depotech (2012) (November 2012)
Verkaufspreis
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