Interkommunales Stoffstrommanagement am Beispiel der Kooperation GML, ZAK und ZAS

Die gegenwärtigen Entwicklungen des Abfallrechts und der Abfallwirtschaft sind Anlass für die kommunalen Betriebe, zukünftig verstärkt auf Kooperation zu setzen, um weiterhin die Anforderungen an eine ressourcenschonende und effektive Kreislaufwirtschaft zu erfüllen. Spezialisierung und Kooperation der kommunalen Akteure helfen langfristig, die getätigten öffentlichen Investitionen im Interesse des Gebührenzahlers zu sichern.

Mit der hier vorgestellten Kooperation arbeiten bis auf zwei Landkreise alle pfälzischen Gebietskörperschaften bei der Verwertung von Siedlungsabfällen in den Müllheizkraftwerken Ludwigshafen und Pirmasens zum Vorteil der Gebührenzahler zusammen. Im Abfallwirtschaftszentrum der ZAK wird ein Großteil der pfälzischen Bioabfälle behandelt sowie energetisch und stofflich verwertet. Die gegenwärtigen Entwicklungen des Abfallrechts und der Abfallwirtschaft sind Anlass für die kommunalen Betriebe, zukünftig verstärkt auf Kooperation zu setzen, um weiterhin die Anforderungen an eine ressourcenschonende und effektive Kreislaufwirtschaft zu erfüllen. Spezialisierung und Kooperation der kommunalen Akteure helfen langfristig, die getätigten öffentlichen Investitionen im Interesse des Gebührenzahlers zu sichern. Die in diesem Beitrag vorgestellten Körperschaften sind Träger von Aufgaben der öffentlichen Abfallentsorgung und abfallwirtschaftlich tätig. Sie verfügen über zum Teil unterschiedliche Entsorgungsanlagen. Sie arbeiten bereits in verschiedener Art und Weise bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zusammen. Ursprüngliche Grundlagen dafür sind insbesondere die Zweckvereinbarung 2003/2007 von ZAS und ZAK sowie der Kooperationsvertrag zwischen ZAS und GML von 2005. GML, ZAK und ZAS wollen über das Ende der Laufzeiten der bestehenden Vereinbarungen hinaus dauerhaft in einem regionalen kommunalwirtschaftlichen Verbund zusammenarbeiten.
Autor(en)
Dr. Thomas Grommes, Dipl.-Ing. Jan B. Deubig, Norbert Schnauber
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
24. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2012) (April 2012)
Verkaufspreis
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