Alternative Nutzungsformen in der Nachsorgephase im Spannungsfeld mit forstrechtlichen Vorgaben

Mit einem Flächenanteil von ca. 39% ist Wald nach der Landwirtschaft die zweitwichtigste Flächennutzung in Baden-Württemberg. Er erfüllt eine Vielzahl von Ansprüchen der Eigentümer, der im Wald arbeitenden Menschen, der Gesellschaft und der Wirtschaft, die bekannten Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Wald ist als langlebige Vegetationsform bei nachhaltiger Bewirtschaftung in heute üblichen langen Bewirtschaftungszeiträumen auch eines der naturnächsten Öko-systeme mit flächiger Bedeutung.

Entsprechende Großrauminventuren, wie z.B. die Bundeswaldinventur, bestätigen die Bedeutung des Waldes im Hinblick auf seine ökologische Wertigkeit, aber auch als Kohlendioxidspeicher und somit im Sinne der aktuellen Klimadiskussion. Wald war auch ein Ort, an dem Mülldeponien geplant und umgesetzt wurden. Dank der Sichtschutzfunktion umgebender Wälder erschienen geologisch geeignete Standorte innerhalb Waldes bei einer Alternativenprüfung in der Vergangenheit geradezu prädestiniert für die Anlage von Mülldeponien. 1 Einleitung 2 Rechtliche Rahmenbedingungen 3 Alternative Nutzungsformen
Autor(en)
Matthias Schappert
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
Zeitgemäße Deponietechnik 2011 (März 2011)
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