Eigenenergieversorgung auf Deponien in der Nachsorge?

Die DAS – IB GmbH wurde mit der Erstellung von Konzepten über die zukünftige Deponiegasnutzung/Eigenenergieversorgung auf zwei Deponien beauftragt. Die bestehenden Gasnutzungen und Energieversorgung auf den Deponien bestehen im Wesentlichen aus der Gaserfassungsanlage mit Gasbrunnen und einer Gasverdichterstation sowie jeweils einem Gas-Otto-Motor (Deutz TBG 234 V 8, mit 190 kWel), einer Hochtemperaturfackelanlage und in einem Fall mit einem Propangas- Heizkessel.

Mit dem jeweils bestehenden BHKW wurde in der Vergangenheit der elektrische und thermische Energiebedarf der vorhandenen Anlagentechnik (z. B. Gebäudeheizung und Sickerwasserbehandlungsanlage) abgedeckt. Aufgrund des derzeitigen und zukünftigen Deponiegasdargebots und des Deponiealters mit den zu erwartenden rückläufigen Gasmengen müsste das bestehende BHWK jeweils voraussichtlich im Sommer 2011 abgeschaltet oder diskontinuierlich betrieben werden. Die Konzepte der DAS – IB GmbH sollen deshalb die zukünftige Gasnutzung mit der Möglichkeit zu einem energieautarken Betrieb (eigene Energieversorgung) der bestehenden Anlagentechnik untersuchen und die unterschiedlichen Möglichkeiten unter wirtschaftlichen Aspekten vergleichen.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Wolfgang H. Stachowitz, Falko Ender
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
23. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2011) (April 2011)
Verkaufspreis
€ 10,00 oder im Premium-Abonnement enthalten